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Der Graue Star

Die Katarakt

Die Behandlung dieser Augenkrankheit bildet seit über 20 Jahren einen Schwerpunkt der ReVis Augenklinik. Der Graue Star, in der Fachsprache auch als Katarakt bezeichnet, mindert Ihr Sehvermögen langfristig durch eine Trübung der natürlichen Linse. Obwohl die Erkrankung hauptsächlich bei Patienten im fortgeschrittenen Alter auftritt, kann sich der Graue Star auch früher entwickeln. Als häufigste Augenerkrankung ist der Graue Star mittlerweile für Augenchirurgen sicher und routiniert zu behandeln. Eine Operation ist hierbei jedoch stets nötig, um die getrübte Linse durch eine intraokulare Kunstlinse auszutauschen.

 

Sehbeispiel: Gesundes Auge

Sehbeispiel: Grauer Star

 

Und welche ist für Sie geeignet? Das wird in einer sorgfältigen Voruntersuchung geklärt. Hier wird das Operationsverfahren und die für Sie geeignete Intraokularlinse ermittelt.

 

Wie wird der Graue Star behandelt?

 

Die Operation der Augenlinse ist der häufigste augenärztliche Eingriff am Menschen und eine der sichersten überhaupt. Schmerzfrei wird die getrübte Linse entfernt und durch eine hochwertige Kunstlinse (Intraokularlinse) ersetzt.

 

Die Kleinschnittchirurgie ermöglicht eine schonende Operation und einen raschen Heilungsverlauf, konventionell mit dem Einsatz des Ultraschalls (Phakoemulsifikation) oder noch moderner unterstützt durch den Femtosekundenlaser. Die operative Behandlung nimmt aufgrund der langjährigen Erfahrung unserer Augenchirurgen nur kurze Zeit in Anspruch. Schon nach etwa zwei Stunden können Sie sich beruhigt wieder auf den Heimweg machen.

 

Der CATALYS®-Femtosekundenlaser

 

Die Behandlung mit dem CATALYS®-Femtosekundenlaser gilt als weiterer medizinischer Fortschritt für Graue Star-Patienten.
In der ReVis Augenklinik können wichtige Operationsschritte wie Hornhautschnitte, Linsenkapseleröffnungen und Linsenkernbearbeitungen mit dem Femtosekundenlaser ausgeführt werden. Die moderne, sehr bewährte Technologie ermöglicht eine besonders individuelle Operationsplanung und gewährleistet eine hochpräzise, besonders behutsame und elegante Behandlung. Dadurch werden die empfindlichen Stellen der Augen weiter geschont und der individuelle Sitz der Kunstlinse optimiert.

 

Die Operation im Überblick

 

Schmerzfreiheit durch Analgosedierung und lokaler Betäubung

Miniinzision (Hornhautschnitt) 2 mm

Standardverfahren: Linsenkernentfernung durch Ultraschall (Phakoemulisifikation)

Alternativ: OP-Teilschritt zur Gewebeschonung mit Femtosekundenlaser

Linsenimplantation (Standard oder mit Zusatzfunktionen)

Welche Intraokularlinsen gibt es?

 

Unabhängig davon, für welche Linsen Sie sich entscheiden – Sie erhalten stets Linsen aus hochwertigem Linsenmaterial, das alterungsbeständig ist. Die Linse muss also später nicht ausgetauscht werden. Wir implantieren ausschließlich Linsen von renommierten Herstellern für den optimalen Komfort und die höchste Sicherheit. Der solide Standard ist die Einstärkenlinse, die für Sie individuell ausgewählt wird. Meistens benötigen Sie jedoch weiterhin eine Brille. Doch es gibt auch Linsen mit zusätzlichen Sonderfunktionen (‘Premiumlinsen’), die etwas mehr können:

 

  • Einstärkenlinse (Monofokallinse): funktioniert ähnlich wie eine Brille
  • Asphärische Linse: veränderte Oberfläche zur Verbesserung des Kontrastes bei schlechter Beleuchtung und in der Dämmerung.
  • Torische Linse: kann eine Hornhautverkrümmung ausgleichen.
  • Multifokale Linse: kann in der Nähe, im PC-Abstand sowie in der Ferne scharfe Bilder erzeugen

 

In einer sorgfältigen Voruntersuchung und einem Patientengespräch ermitteln und entscheiden wir gemeinsam, welche Linse für Sie am besten geeignet ist. Die Kosten einer Katarakt-Operation sowie das Einsetzen von modernen Einstärkenlinsen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse. Falls Sie sich für eine Premiumlinse entscheiden, müssen Sie in der Regel einen Kostenanteil selbst tragen.

 

Wie geht es nach der Operation weiter?

 

Ein Verband für eine Nacht und schon am nächsten Tag sollte, je nach eingesetzter Linse, die Sehschärfe erheblich verbessert sein. Sie werden für einige Wochen das Auge mit Tropfen behandeln. Wenn Sie bereits vorher eine Brille getragen haben, ist nach der Operation und dem Einsetzen einer Einstärkenlinse vermutlich auch weiterhin eine Brille notwendig. Die optimale Brillenstärke steht allerdings erst nach 4 bis 6 Wochen fest.
Falls bei Ihnen kein zusätzlicher Befund über eine Augenerkrankung (z. B. Grüner Star oder eine Netzhauterkrankung) oder eine angeborene Sehschwäche vorliegt, können Sie sich also wieder auf die volle Sehschärfe freuen und entspannt nach vorne blicken.

 

Worauf müssen Sie nach der Operation achten?

 

In erster Linie müssen Sie in der ersten Zeit nach der OP darauf achten, das operierte Auge nicht zu reiben. Etwa einen Monat lang wird das entsprechende Auge mit Augentropfen versorgt. Abgesehen davon fallen für Ihren Alltag jedoch wenig Einschränkungen an. Das Autofahren ist in vielen Fällen nach Absprache mit Ihrem behandelnden Augenarzt schon nach einer Woche wieder möglich. Sie erhalten in jedem Fall detaillierte Informationen.

 

Besuchen Sie regelmäßig die Kontrolluntersuchungen, um Komplikationen zu vermeiden

 

Die vereinbarten Kontrolluntersuchungen in der ReVis Augenklinik sind wichtig, damit wir auch nach der OP noch ein sorgsames Auge auf Sie werfen und nachträgliche Komplikationen rechtzeitig bemerken können. In sehr seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen, die unverzüglich behandelt werden müssen. Sollten Sie Augenschmerzen haben, Rötungen am Auge oder ein erneutes Nachlassen der Sehschärfe bemerken, kontaktieren Sie uns bitte sofort, damit wir uns in der ReVis Augenklinik rechtzeitig um Sie kümmern können.

 

Kann der Graue Star nach einer OP erneut auftreten?

 

Die neu eingesetzte Kunstlinse wird in aller Regel nicht eintrüben oder altern. Allerdings kommt es in manchen Fällen vor, dass die natürliche hintere Linsenkapsel eintrübt. In der ReVis Augenklinik können wir diesen sogenannten Nachstar mit dem YAG-Laser schmerzfrei und in einer kurzen Behandlung entfernen. Sie brauchen sich also keine Sorgen über einen erneuten Grauen Star machen.